• Maximilian Finckh

7 einfache Schritte - Ihr Weg zum perfekten Imagefilm

Aktualisiert: Juni 21

Sie möchten einen Imagefilm für Ihr Unternehmen produzieren?

Damit haben Sie sich für eine der wirksamsten Werbeformen in der heutigen Zeit entschieden. Doch gerade deshalb, ist es zu Beginn nur schwer zu überblicken, welche Schritte benötigt werden, um von Ihrem Vorhaben zum perfekten Film zu gelangen.

- Wieviel kostet ein Imagefilm? - Wie soll sich der Film von anderen abheben?

- Wen beauftragen Sie mit der Produktion? - Wieviel Zeit wird benötigt?


In diesem Artikel möchte ich Ihnen einen ausführlichen Leitfaden geben, damit Sie bald den perfekten Imagefilm für Ihr Unternehmen präsentieren können.

  1. Was ist ein Imagefilm?

  2. Was zeichnet Sie aus?

  3. Wer produziert den Film?

  4. "Die 3 Schritte" der Filmproduktion

  5. Zeit und Kosten

  6. Auswertung und Vermarktung

  7. Sind Sie startklar?


1. Was ist ein Imagefilm?


Auf den ersten Blick vielleicht eine banale Frage. Doch es ist sehr wichtig, dass Sie sich zuerst mit der Wirkung verschiedener Filmformate auseinandersetzen. Gerade durch die starke Verbreitung von Bewegtbildmedien in den letzten Jahrzehnten, ist es zu einer Vermischung verschiedener Begriffe gekommen. Imagefilm ist nicht gleich Imagefilm.


Ein Imagefilm, wie der Name schon sagt, dient der positiven Wahrnehmung und Verbesserung des Images eines Unternehmens. Dabei unterscheidet ihn vom Werbespot oder Werbefilm, dass keine direkte Vermarktung für ein bestimmtes Produkt dahinter steht. Es geht quasi um ein ganzes Unternehmen, inklusive seiner Leistungen, aber auch Geschichte, Mitarbeiter, Standorte und Zukunft.


Einen Imagefilm sollten Sie dann produzieren, wenn er dazu dienen soll, Ihr positives Image weiter zu verbreiten oder natürlich Ihr Image zu verbessern.

Für andere Zwecke, wählen Sie andere Filmformate:

Möchten Sie ein Produkt vermarkten, bietet sich ein Produktfilm an.

Möchten Sie junge Menschen für eine Ausbildung gewinnen, ist der Recruiting-Film die richtige Wahl.

Natürlich kann ein gut produzierter Imagefilm z.B. auch Ihre Chancen bei möglichen Bewerbern erhöhen. Allerdings steht die Werbung nicht an erster Stelle eines Imagefilms.


2. Was zeichnet Sie aus?


Nun sind Sie sich also sicher, einen Imagefilm produzieren zu wollen. Der nächste Schritt geht bereits in die Bestimmung des Inhalts. Das setzt jedoch voraus, dass Sie sich der Kernaussage des Films klar sind. Um diese zu ermitteln gibt es drei einfache Fragen:


- WAS tun Sie?

- WIE tun Sie es?

- WARUM tun Sie es?


Die ersten beiden Fragen werden Sie relativ schnell beantworten können.

Was? - Ihr Unternehmen produziert ein Produkt, Sie bieten eine Dienstleistung an oder helfen Menschen im sozialen Bereich. In Sonderfällen, wie dem Imagefilm einer Gemeinde oder Stadt, gibt es evtl. auch verschiedene Tätigkeitsbereiche, die in einem Film zusammengefasst werden sollen.

Wie? - Höchstwahrscheinlich produzieren Sie mit höchster Qualität, nach neuesten Standards, bieten Ihre Dienstleistungen flexibel und kundennah an.

Warum? - In dieser Frage liegt die Kernaussage Ihres zukünftigen Imagefilms. Denn das "Warum" stellt dar, für was Sie stehen und was sie antreibt. Das ist was der Kunde am Ende hauptsächlich von Ihrem Unternehmen erfahren will. Warum tun Sie was Sie tun?


Ich bin mir sicher, dass diese Fragen zuerst einmal relativ bedeutungsschwanger auf Sie wirken mögen, doch es ist wichtig, Sie im Blick zu behalten. Viele Imagefilme von Firmen kommen ohne ein "Warum" aus. Doch diese Machart ist nicht unbedingt die richtige und auf keinen Fall die, die Sie übernehmen sollten. Denn in der heutigen Zeit sind die erfolgreichsten Marken jene, die sich auf auf ihre innere Motivation und den Antrieb konzentrieren. Das machen große Konzerne wie Apple, Google und Co. - Wieso also nicht auch Sie?


3. Wer produziert den Film?


Nun wären die grundlegenden Fragen zu Ihrem Imagefilm bereits beantwortet. Nun ja, zumindest die meisten. Sicherlich sind aber weitere, neue Fragen aufgetaucht. Da wäre zum Beispiel "Wer dreht mir diesen Film jetzt eigentlich?".


Zwei Möglichkeiten: Entweder Sie selbst oder ein/e Mitarbeiter/in Ihres Unternehmens können den Film drehen oder Sie beauftragen eine externe Filmproduktion. In den meisten Fällen, lässt sich die Frage leicht beantworten.


Zum Drehen des Films benötigen Sie eine oder mehrere Personen, die sowohl das technische und filmische Verständnis, ein Gefühl für Storytelling, als auch die Fähigkeit haben, stets den Überblick über das Gesamtprojekt zu behalten.

Ein Kollege, der mit seiner Spiegelreflexkamera am Wochenende schöne Naturbilder macht? Meist reicht das noch nicht aus, um auch die anderen genannten Punkte zu erfüllen.


Ich denke es wird schnell klar, die Beauftragung eines externen Unternehmens ist meist sinnvoll. Nicht falsch verstehen: Im besten Fall haben Sie eine motivierte Person im Marketing, die sich des Projekts mit Eifer annimmt, die Dreharbeiten kreativ mit gestaltet und in engem Kontakt mit der Filmproduktion steht. Doch den praktischen Teil der Drehplanung, -durchführung und der Nachbearbeitung abzugeben, verschafft Ihnen mehr Zeit und Klarheit im Prozess des Imagefilms.


In der Regel spielt auch der Kostenfaktor eine Rolle. Der mag auf den ersten Blick bei externen Dienstleistungen höher sein. Doch betrachtet man die Arbeitszeit, die ein ungeschulter Mitarbeiter in die Erstellung eines Films stecken würde, relativiert sich dies schnell. Auch in Anbetracht der zu erwartenden Qualität des Films gibt es große Unterschiede.


Hier finden Sie einige Beispiele für professionelle Filmproduktionen.


4. "Die 3 Schritte" der Filmproduktion


Die eigentliche Produktion Ihres Imagefilms beginnt. Ab hier beziehe ich mich auf die Vorgehensweise und den Ablauf meiner typischen Aufträge. Grundlegend unterteilt sich die Entstehung eines Films immer in drei Schritte: Vorproduktion - Produktion - Postproduktion. Jeder Punkt ist gleich wichtig und sollte sorgfältig durchgeführt werden um am Ende das bestmögliche Ergebnis vorzuweisen.


1. Vorproduktion


Die Idee

Nach der Beauftragung findet eine erste Besprechung statt, bei der Vorstellungen ausgetauscht werden. Die Idee steht am Anfang des konzeptionellen Prozesses für Ihren Imagefilm und bildet die Basis für alle folgenden kreativen Schritte.


Die Idee muss dabei nicht immer besonders beeindruckend sein. Denn kreativ ist jede Idee, auch wenn Sie noch so unscheinbar sein mag. Mir ist es wichtig, dass die Idee zu Ihrem Imagefilm einerseits authentisch ist, sich andererseits von den Mitbewerbern abhebt. Beides zusammen geht wunderbar Hand in Hand. Denn zu oft denken Firmen in den immer selben Mustern. Das mag der Ablauf oder der Inhalt eines Imagefilms sein - zu viele sind zu gleich. Das lässt viele Filme untergehen. Klar, einige der Mitbewerber haben vielleicht bereits Imagefilme, die viele tausende Klicks auf YouTube und Facebook haben. Doch erstens wissen Sie nicht, wodurch die Klicks zustande kamen (bezahlte Werbung?) und zweitens, wird Ihr Imagefilm, der dem selben Muster folgt, nur mit geringer Wahrscheinlichtkeit den Konkurrenten überholen.


Kreativ sein heißt auch, authentisch und anders zu sein, als die Anderen.

Ihr Unternehmen spricht hauptsächlich regionale Kunden in Schwarzwald, Ortenaukreis oder im Kinzigtal an? Dann muss Ihr badischer Dialekt nicht unbedingt unterdrückt werden. Das mag zwar nicht gängig sein bei Imagefilmen, aber authentisch ist es allemal.

Ich helfe Ihnen dabei, den richtigen Spagat zwischen Professionalität, Authentizität und Kreativität zu finden und setze diesen gewissenhaft in der Idee um.


Drehbuch

Die entwickelte Idee dient als Grundlage für die Entwicklung eines Drehbuchs. Wie man es von Hollywood-Filmen kennt wird ein Skript erstellt, in dem die ganze Geschichte Ihres Imagefilms festgehalten wird. Natürlich muss ein Drehbuch beim Imagefilm nicht aus vielen Dialogen etc. bestehen. Das richtet sich ganz nach Ihrer Idee und der Ausarbeitung. Ich spreche das Drehbuch immer wieder mit Ihnen durch und das Buch wird in Zusammenarbeit angepasst.


In diesem Schritt beginnt bereits die Suche nach möglichen Drehorten, Organisation von Darstellern, Statisten und Requisiten. Je nach Dreh dauert dieser Prozess länger oder kürzer. Werden die meisten Szenen bspw. in Ihren eigenen Büroräumen aufgenommen, kann deutlich flexibler geplant werden, wie wenn an öffentlichen Plätzen gedreht werden soll. Außendrehs sind vom Wetter abhängig, gemietete Locations bedürfen der Anfrage an den Vermiete. Viele Drehorte sollten vor dem Dreh durch das Filmteam einmal besichtigt werden. All das übernehme ich für Sie und informiere Sie in regelmäßigen Abständen. Wichtig ist, dass die Geschichte des Films nicht unter fehlender Organisation leidet.


Storyboard & Drehplan

Nachdem die "Story" im Drehbuch bereits festgehalten ist, wird für die bildliche Gestaltung des Films ein "Storyboard" benötigt. Schließlich geht es beim Film ja hauptsächlich darum was wir sehen. Also entwerfe ich skizzenhaft die Bilder, die später von der Kamera eingefangen werden sollen. Dabei kann bereits auf die besichtigten Drehorte zurückgegriffen werden, dann fällt die Gestaltung der (noch) fiktiven Bilder leichter.


Am Schluss der Vorproduktion steht der Drehplan. Er fasst alle zu drehenden Szenen, alle Schauspieler, Drehorte etc. zusammen und liefert einen Überblick, was alles gedreht werden muss. Natürlich basiert der Drehplan auf einem mit Ihnen koordinierten Termin für den Dreh.



2. Produktion


Der Filmdreh

Nun geht es zur Sache: der eigentliche Dreh Ihres Imagefilms beginnt.

Diese Tage (in der Regel sind es bei einem Imagefilm mehrere) laufen bei jedem Projekt völlig unterschiedlich ab, weswegen ich an dieser Stelle gar nicht so viele Informationen geben kann.


Das Ergebnis der Vorproduktion zeichnet sich nun ab und die gute Planung zahlt sich hier definitiv aus. Trotzdem ist zu erwarten, dass der Dreh immer mit Stress und Trubel verbunden sein wird. Außerdem sollten Sie sich durchaus auf den Satz "Das drehen wir nochmal" einstellen - die wenigsten Szenen klappen auf Anhieb wie im Bilderbuch (oder besser gesagt Storyboard).


ABER - der Dreh wird Ihnen Spaß machen! Ein Filmdreh ist jedes Mal etwas besonderes und man muss einfach dabei gewesen sein um später auch das grandiose Ergebnis mit ganz anderen Augen zu sehen.



3. Postproduktion


Schnitt

Direkt nach dem letzten Drehtag startet die Postproduktion mit dem Filmschnitt. Das gesamte Material wird gesichtet, sortiert und anschließend zu einer Rohfassung geschnitten.

Diese erste Fassung wird nach der Freigabe dann immer weiter verkürzt, bis nach dem sog. Feinschnitt eine finale Version des Filmes steht. Durch eine gezielte Komprimierung des Inhalts im Schnitt kann das Augenmerk auf die wichtigsten Punkte des Films noch einmal verstärkt werden.

Daher ist die Postproduktion im Gesamten ebenso wichtig für das Gelingen des Filmprojekts.


Farbkorrektur & Grafik

Wenn der Schnitt getan ist, können weitere Element hinzugefügt werden. Texte oder Grafiken bspw. können einen erklärenden Charakter haben und manch abstrakten Inhalt noch besser darstellen.

Unerlässlich für jede professionelle Filmproduktion ist außerdem die Farbkorrektur. Das liegt nicht daran, dass die Kameras schlechte Farben aufzeichnen. Mit der Farbkorrektur, auch Color Grading genannt, werden z.B. die unterschiedlichen Lichtsituationen verschiedener Drehtage aneinander angepasst. Außerdem kann durch ein professionelles Color Grading auch der Stil eines Films in eine bestimmte Richtung beeinflusst werden.


Sound & Sprecher

Der Ton ist ein oft unterschätztes Detail bei Imagefilmen, dabei macht Audio die Hälfte der wahrgenommenen Eindrücke eines Films aus. Aus diesem Grund sollte gerade hier Wert auf eine sorgfältige Auswahl der Musik, der Hintergrund-Sounds und weiterer Audio-Elemente gelegt werden.


Als letztes steht die Wahl für einen Sprecher oder eine Sprecherin - aber Achtung! Nur weil Imagefilme oft einen Sprecher haben, der den Zuschauern erklärt wie alles abläuft, muss Ihr Film das nicht zwingend auch haben. Daher achte ich z.B. darauf, schon bei der Ideenentwicklung abzuklären, ob evtl. auch Mitarbeiter mit authentischen Sätzen die erläuternde Stimme in Ihrem Imagefilm sein können. Oft ist das nämlich mehr Wert als ein "Kinosprecher" der alles gesehene im Bild nochmals wiederholt.

Trotzdem: Richtig ausgewählt und eingesetzt kann ein Sprecher manch einen Imagefilm nochmal deutlich unterstreichen.


5. Zeit und Kosten


Wie lange dauert die Produktion eines Imagefilms?

Die Zeit, die von der ersten Idee bis zur finalen Filmdatei auf Ihrem Schreibtisch vergeht, ist völlig individuell. In der Regel kann ein Imagefilm je nach Aufwand zwischen 2 bis 8 Wochen in Anspruch nehmen. Natürlich immer abhängig von äußeren Faktoren, gerade bei Außendrehs stellen diese einen wichtigen Faktor dar. Der eigentliche Dreh nimmt dabei meist den geringsten Zeitraum ein, im Vergleich zur Vor- und Postproduktion.


Was kostet ein Imagefilm?

Diese Frage lässt sich, wie so oft bei pauschalen Kostenfragen, nicht beantworten. Die Unterschiede in Planung und Umsetzung eines Imagefilms sind von Fall zu Fall so verschieden, wie es auch der Preis sein kann. Aber keine Panik - nur wenige Minuten des ersten Gesprächs und schon kann eine genauere Vorstellung und Aussage zu den Kosten getroffen werden.



Jetzt unverbindliches Angebot für Ihren Imagefilm erstellen lassen.



6. Auswertung und Vermarktung


Ihr neuer Imagefilm ist fertig. Perfekt!

Doch gerade an diesem Punkt machen erfahrungsgemäß die allermeisten Unternehmen den größten Fehler: Der Film erfährt eine schlechte oder ungemäße Platzierung.


Der beste Imagefilm bringt nichts, wenn er nicht gesehen wird.

Hiermit ist gemeint, dass erfahrungsgemäß viele Imagefilme nicht richtig im Marketing eingesetzt werden. Auf der letzten Unterseite Ihrer Website oder auf der neu erstellten Social Media Seite mit 10 Abonnenten wird der Film mit hoher Wahrscheinlichkeit kaum Menschen erreichen und nach spätestens ein paar Monaten komplett aus dem Gedächtnis verschwunden sein.


Ihr Imagefilm sollte also daher so auffällig und prominent wie möglich vermarktet werden. Das kann bedeuten, er füllt die Startseite Ihrer Website. YouTube kann Ihnen viel bringen, allerdings muss auch hier einiges an Arbeit investiert werden. Titelbild, richtiger Videotitel, die optimale Beschreibung und auch das Auftreten des Kanals sollten im Voraus abgestimmt werden.


Außerdem ist nicht zu vernachlässigen, den Film auch offline zu vermarkten. Zeigen Sie ihn bspw. in Ihrem Foyer oder Eingangsbereich. Lassen Sie den Film groß auf Ihrem Messestand laufen, zeigen Sie Ausschnitte davon bei Präsentationen und weisen Sie Ihre Kunden darauf hin, "Wir haben einen neuen Imagefilm!". Natürlich sollen Sie nicht penetrant oder aufdringlich sein. Aber ein Imagefilm muss genau so clever vermarktet werden, wie es jeder Kinofilm heutzutage wird.


7. Sind Sie startklar?


Jetzt haben Sie alle wichtigen Tipps und Tricks rund um das Thema Imagefilm erfahren.


Worauf warten Sie? Action!

Ich produziere Imagefilme für Unternehmen und Organisationen in Offenburg, Ortenau, Kinzigtal, Haslach, Zell am Harmersbach, Gengenbach, Baden-Baden, Rastatt, Karlsruhe.

Lassen Sie uns gemeinsam einen Schritt in Richtung Ihres neuen Bewegtbild-Marketings gehen.


Ich berate Sie gerne kostenlos und unverbindlich zu Ihrem Imagefilm!


Maximilian Finckh

77781 Biberach

Baden-Württemberg

Deutschland

Kontakt

Tel. 0176 34272729

maximilian.finckh@gmx.de

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